Waldbaden mit Gabriele Skrock

Prävention, Rekonvaleszenz und (Selbst-)Heilung durch Waldbaden (jap. Shinrin Yoku)


In unserer hochtechnisierten Welt und in unserem komplexen Leben sehnen sich viele Menschen danach, eine AusZeit zu nehmen, Zeitdruck und Alltagsballast los zu werden und im Einfachen Sein Erholung und Heilung zu finden.

All das bietet therapeutisches Baden im Wald – regelmäßig angewendet, bei Bedarf begleitet durch geschultes Fachpersonal und auf der Grundlage evidenzbasierter Forschung.

Im Grunde funktioniert „Waldbaden“ wie „Schwimmen lernen“:
ein Bademeister zeigt uns, wie es geht, wir üben ein paarmal, dann können wir jederzeit selber baden gehen, entweder unter Aufsicht in einem ausgewiesenen Schwimmbad (hier: Heilwald mit Waldtherapeut) oder in der Wildnis (hier: jeder Wald, der sich für uns als geeignet zeigt) – allein oder in der Gruppe.

Im Einzelnen geht Waldbaden so:

  • Wir treffen uns an einem vereinbarten Ort – alleine oder in kleiner Gruppe.
  • Nach einer kurzen Einweisung, wie und wo wir uns am besten durch den Wald bewegen, bereiten wir uns mit einer kurzen Meditation, Atem-, oder Körperübung auf das „Eintauchen“ in den Wald vor und lassen den Alltag bewusst hinter uns.
  • während einer „Schnupper-Sequenz“ machen wir uns intensiv mit der Wahrnehmumg unserer 7 Sinne vertraut und kommen im Lebensraum Wald an.
  • Um zur Ruhe zu kommen, verteilen wir uns weiträumig im Wald und verbringen die anschließende Zeit (2-3 Stunden) alleine und in unserem eigenen Tempo.
  • Wir bummeln durch den Wald oder suchen uns einen „Wohlfühl-Platz“ der uns spontan gefällt. Hier ist Zeit zu meditieren, zu genießen, zu Sein, bei Bedarf zu lesen und ganz nebenbei die gesunde Waldluft zu inhalieren.
  • Nach der „SoloZeit“ im Wald gibt es für Jeden die Möglichkeit, das Erlebte in einem achtsamen Dialog, im „Council“, zu reflektieren.
    In der Regel besteht die Möglichkeit, bei Bedarf, belastende Lebensthemen oder auftauchende Probleme in therapeutischen Folgegesprächen oder im individuellen Coaching zu klären.
  • Während des Aufenthaltes im Wald steht durchgängig ein professioneller Begleiter in erreichbarer Nähe zur Verfügung. Den Sicherheitsregeln im Wald sind jederzeit Folge zu leisten.

Teilnehmen kann jeder, der sich (tritt-)sicher durch die Natur bewegen kann. Eine gute Kondition ist nicht nötig, denn es geht sehr langsam voran.
Fragen dazu beantworte ich gerne.

Wo empfiehlt sich ein Waldbad?

Waldbaden kann prinzipiell überall dort durchgeführt werden, wo sich ein abwechslungsreicher, ästhetischer, im Idealfall nur wenig frequentierter „LieblingsWald“ befindet – gerne ein lichter Mischwald mit einem hohen Bestand an Nadelhölzern und mit einem lockeren „Savannencharakter“. Ein Wald, der einlädt, sich mit Muße und Zeit auf ein Erholungs- und Heilvergnügen einzulassen.

Wie oft empfiehlt sich ein Waldbad?

Therapeutisches „Waldbaden“ sollte regelmäßig angewendet werden.
Als Präventionsmaßnahme empfiehlt sich ein zwei- bis vierstündiger Waldaufenthalt pro Woche. Bei chronischen Erkrankungen wie Krebs und Herz- Kreislaufbeschwerden zeigen ganztägige Aufenthalte in Waldgebieten die nachhaltigste Wirkung. Optimal in der Rekonvaleszenz und zur Rückfallprophylaxe ist pro Monat ein zweitägiger Aufenthalt mit jeweils vier Stunden täglich*. „Um unsere „Natürlichen Killerzellen“ und die Anti-Krebs-Proteine auch langfristig zu stärken, sind drei Tage hintereinander in einem Waldgebiet empfohlen“ vgl. Clemens C. Arvay (2015): „Der Biophilia-Effekt“

Nehmen Sie gerne Kontakt auf und vereinbaren Ihren individuellen Termin.

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GabrieleSkrock, 57
Bad Nauheim